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Kostenloser Kalkulationsrechner

Stundenverrechnungssatz berechnen

Ermitteln Sie, welchen Netto Stundensatz Ihr Betrieb mindestens kalkulieren sollte. Berücksichtigt werden Personalkosten, produktive Stunden, Gemeinkosten und der gewünschte Gewinnzuschlag.

Beispielkalkulation 68,31 €

Netto Verrechnungssatz pro produktiver Stunde bei den voreingestellten Beispielwerten.

Stundenlohnist nicht Verkaufspreis
Entscheidendproduktive Stunden
ZielKosten plus Gewinn
Kurz erklärt

Wie wird ein Stundenverrechnungssatz berechnet?

Die jährlichen Personalkosten und der zugerechnete Anteil der betrieblichen Gemeinkosten werden durch die tatsächlich abrechenbaren Stunden geteilt. Auf diese Selbstkosten pro Stunde wird der gewünschte Gewinnzuschlag gerechnet. Für Endkunden kann anschließend die Umsatzsteuer hinzukommen.

Ihre Kalkulation

Betrieblichen Stundensatz ermitteln

Alle Werte lassen sich an Ihren Betrieb anpassen.

€
Bruttolohn des kalkulierten Mitarbeiters.
%
Sozialabgaben, Umlagen und weitere lohnbezogene Kosten als Planwert.
Std.
Nur Stunden, die Kunden tatsächlich berechnet werden können.
€
Zum Beispiel Kleidung, Werkzeug, Fortbildung oder Zuschüsse.
%
Der Zuschlag wird auf die vollständigen Kosten pro produktiver Stunde gerechnet.
Gemeinkosten und Umsatzsteuer anpassen
€
Leasing, Kraftstoff, Versicherung und Instandhaltung.
€
Büro, Software, Telefon, Buchhaltung und Organisation.
€
Miete, Energie, Lager und betriebliche Versicherungen.
€
Sonstige Kostenanteile für diesen Mitarbeiter.
%
Die betriebliche Kalkulation sollte grundsätzlich mit Nettowerten erfolgen.
Wichtiger Hinweis: Dieser Rechner erstellt eine unverbindliche Modellkalkulation. Die Ergebnisse dienen ausschließlich der kaufmännischen Orientierung. Die richtigen Eingabewerte hängen vom Betrieb, der Kostenstruktur, den tatsächlich produktiven Stunden und der geplanten Auslastung ab.

Rechenmodell Stand 2026. Die Berechnung erfolgt ausschließlich im Browser. Eingaben werden nicht an TUNC CONSULTING übertragen.

Richtig kalkulieren

Warum der Stundenlohn allein nicht reicht

Ein Betrieb muss auch Zeiten und Kosten finanzieren, die nicht direkt auf einer Kundenrechnung erscheinen. Genau deshalb liegt der notwendige Verrechnungssatz deutlich über dem Bruttostundenlohn.

01

Personalkosten vollständig erfassen

Neben dem Bruttolohn gehören Arbeitgeberanteile, Umlagen, Ausstattung und weitere personalbezogene Kosten in die Rechnung.

02

Produktive Stunden realistisch planen

Urlaub, Krankheit, Feiertage, Fahrten, Besprechungen und Organisation reduzieren die tatsächlich abrechenbare Zeit.

03

Gemeinkosten und Gewinn einbeziehen

Fahrzeug, Büro, Software, Räume und betriebliche Risiken müssen getragen werden. Erst danach entsteht ein sinnvoller Verkaufspreis.

Häufige Fragen

Fragen zum Stundenverrechnungssatz

Was ist der Unterschied zwischen Stundenlohn und Stundenverrechnungssatz?

Der Stundenlohn ist das vereinbarte Bruttoentgelt des Mitarbeiters. Der Stundenverrechnungssatz ist der Preis, den der Betrieb für eine produktive Arbeitsstunde kalkuliert. Er enthält zusätzlich Arbeitgeberkosten, unproduktive Zeiten, Gemeinkosten und Gewinn.

Was sind produktive Stunden?

Produktive Stunden sind Zeiten, die einem Kunden tatsächlich berechnet werden können. Urlaub, Krankheit, Feiertage, interne Besprechungen, Weiterbildung, Leerlauf und ein Teil der Fahrzeiten gehören häufig nicht dazu.

Welche Gemeinkosten sollten berücksichtigt werden?

Dazu können Fahrzeuge, Räume, Energie, Versicherungen, Verwaltung, Software, Telefon, Werbung, Buchhaltung, Werkzeuge und weitere betriebliche Kosten gehören. Im Rechner wird nur der dem kalkulierten Mitarbeiter zugeordnete Jahresanteil eingetragen.

Ist Gewinnzuschlag dasselbe wie Gewinnmarge?

Nein. Der Rechner verwendet einen Zuschlag auf die Selbstkosten. Eine Gewinnmarge bezieht sich dagegen auf den Verkaufspreis. Beide Prozentwerte führen deshalb zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Wird Material im Stundensatz berücksichtigt?

Nein. Material und Fremdleistungen sollten grundsätzlich auftragsbezogen kalkuliert werden. Nur dauerhaft anfallende kleine Verbrauchsmaterialien können als Gemeinkostenanteil berücksichtigt werden.

Ist der berechnete Satz automatisch marktgerecht?

Nein. Der Rechner zeigt, welcher Satz aus den eingegebenen Kosten entsteht. Zusätzlich müssen Wettbewerb, Positionierung, Auslastung, Risiko und der konkrete Auftrag betrachtet werden.

Kaufmännisch sicher entscheiden

Passt Ihre Kalkulation wirklich zu Ihrem Betrieb?

Wir unterstützen Sie dabei, Kosten, Auslastung, Kennzahlen und Preisgrundlagen nachvollziehbar zu strukturieren.

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